Sonntag, 21. April 2013

Erbsensauce mit Paprikaschoten, Prosciutto und Sahne

Im Moment habe ich gar keine bis wenig Möglichkeit, Bilder bei Tageslicht zu machen. Wir bekommen gerade unseren Außenputz und ALLE Fenster sind verklebt. Dummerweise dürfen auch die Rolläden nicht bewegt werden. Das bedeutet in ALLEN (naja fast allen) Zimmern ist es den ganzen Tag stockfinster. Gut, bis auf das Wohnzimmer. Es ist wirklich ein doofes Gefühl, wenn man zu Hause ist und alles ist verklebt. So ein bisschen Gefängnisfeeling. Zum Glück sind die Jungs von der Malerfirma schnell und somit sollte Mitte nächster Woche vorerst wieder in alle Räume Tageslicht gelangen (bis sie zum Anstreichen kommen...). Somit werden die Fotos im Moment echt bescheiden. Wie gut, dass ich noch einige Rezepte in petto habe. Die Erbsensauce gab es letztes Wochenende und schmeckt wirklich köstlich. Mal wieder ein Rezept aus dem Kochbuch von Marcella Hazan. Sie überrascht mich immer wieder, wie wunderbar solche einfachen Zutaten kombiniert schmecken. 


  
 
 
 

Zutaten:

3 rote Paprika
45 g Butter
170 g Prosciutto oder gekochter Schinken
115 g tiefgekühlte Erbsen, aufgetaut
1/4 L Sahne
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
115 g geriebener Parmesan


Zubereitung:

Die Paprikaschoten waschen, entkernen und mit einem Sparschäler schälen. Zugegebenermaßen fande ich das anfangs etwas seltsam, aber dadurch werden die Paprika ganz weich und es klappt wirklich super. Anschließend in kleine Würfel schneiden. Den Schinken in Würfel schneiden. 

Die Butter in einer Pfanne schmelzen und den Prociutto dazu geben. Ca. eine Minute auf Mittelhitze unter häufigem Umrühren erhitzen.

Die aufgetauten Erbsen hinzufügen und eine weitere Minute erhitzen. Immer weiter umrühren damit die Erbsen schön mit Butter überzogen werden.

Anschließen die gewürfelten Paprika hinzufügen und unter Umrühren eine halbe Minute erhitzen.

Sahne, Salz und reichlich Pfeffer hinzufügen und auf starke Hitze schalten. Unter ständigem Umrühren solange kochen bis die Sahne dicklich wird.

Die gekochte Pasta (am besten Rigatoni oder Fussili; die nehmen die Sauce schön auf) unter die Sauce geben und den Parmesan unterheben. Sofort servieren. 

Buon Appetito! 

Eure Jules

 

Montag, 1. April 2013

Minigugelhupf und Osterlämmchen

Ich hoffe, ihr genießt alle die freien Tage und macht es euch so richtig schön. Bei uns wechseln sich die folgenden Tätigkeiten ab: Schlafen..., essen..., faulenzen..., essen..., faulenzen..., schlafen... alles in beliebiger Reihenfolge :-) Bei dem Wetter genau das Richtige.

Um nicht zuviel Eintönigkeit bei diesen anspruchsvollen Tätigkeiten einkehren zu lassen, wollte ich euch noch schnell das Rezept von meinem diesjährigen Osterlamm posten. Dieses Jahr gab es nur ein Osterlämmchen und mit dem restlichen Teig habe ich kurzerzhand meine Minigugelhupfform gefüllt. Ich finde die Größe so schön und die Gugelhupf sehen einfach süß aus. Das Rezept habe ich von einer lieben Arbeitskollegin und ist in Sachen Osterlamm mein absoluter Favourit. Schön fluffig (liegt bestimmt an der Menge des Eierlikörs :-) ) und nicht zu süß. Das Rezept reicht für einen normalen Guggelhupf und muss somit nicht nur an Ostern gemacht werden.
 






 Zutaten

5 Eier
1 Päckchen Puderzucker
5 Päckchen Vanillezucker
250 ml Sonnenblumenöl
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Flasche Eierlikör

Zubereitung

Den Backofen auf 150 Grad vorheizen.

Das Öl mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker verrühren. Ich verwende nur ungefähr 4/5 des Päckchen. Der Rest ist für den Guß. 

Anschließend die Eier unterrühren und zwar schön lange bis der Teig hell und fluffig ist. 

Das Mehl mit dem Backpulver mischen und in mehreren Portionen mit dem Eierlikör unterrühren. Auch hier ungefähr 2 Fingerbreit Eierlikör für den Guss aufheben.

Die Backzeit für einen normalen Gugelhupf beträgt 45 bis 55 Minuten. Die Minigugelhupf haben be mir nur 30 bis 35 Minuten benötigt.


Genießt noch den Ostermontag bevor morgen die (kurze) Arbeitswoche wieder startet. Ich werde mich jetzt wieder dem faulenzen widmen... oder doch lieber was essen???

Eure Jules

Donnerstag, 28. März 2013

Eieieiei...

Vor einigen Tagen hat Joanna hier die total süßen "Most Magic Rock´n´R Easter Egg´s of the Universe" Ostereier sowie die passenden Bastelvorlagen (hier) gebloggt. Ich fande die Idee wirklich witzig und da ich mich nicht daran erinnern kann, wann ich das letzte Mal Ostereier dekoriert - geschweige denn gefärbt habe - dachte ich mir: "Warum nicht...?" 

Gesagt getan... Ich habe die Vorlagen ausgedruckt und hatte mir den Abend für meine Osterbastelstunde freigehalten. Schon auf der Heimfahrt merkte ich, dass ich nicht so richtig darauf vorbereitet war, denn ich hatte nur braune Eier. Solariumgebräunte Ostereier oder doch noch mal schnell beim Supermarkt halten und weiße Eier kaufen?? Die solariumgebräunte Variante hat weder mich noch Mr. Jules richtig überzeugt, also kurzer Zwischenstop beim Supermarkt und dann ab nach Hause.

Während die Eier vor sich hinblubberten, habe ich Mr. Jules meine Idee für die Ostereier erzählt. Er war sofort begeistert, allerdings gefiel im der "schreckliche Pirat Blacky Weiss" nicht so gut und dachte mehr an einen Superschurken a la "Dr. Doom". Für alle die nicht so comicbelesen sind, das ist ein Nemesis der Fantastic Four. Ganz in meinem Bastelwahn sagte ich ihm, mit entsprechender Vorlage, zeichne ich einen "Dr. Doomei"!! Vielleicht hätte ich mir den Superschurken erst mal ansehen sollen, denn wie ich finde hat "Dr. Doomei" nicht so viel Ähnlichkeit mit diesem hübschen Bösewicht (siehe hier) :-)))

Mr. Jules war jedoch von meiner kurzen Comic-Ei-Story (Bösewicht kidnappt hübsche Prinzessin - Superheld rettet in einer dramatischen Rettungsaktion Prinzessin und Clutch - Prinzessin ist total hingerissen von Superheld und verliebt sich Hals über Kopf in Superheld - Ende gut alles gut) absolut begeistert. Und wenn er mit dem Ei-Bösewicht ähhh ich meine "Dr. Doomei" zufrieden ist, dann bin ich es auch :-)) Oder was meint ihr..?

Leider konnte ich die Bilder nicht mehr bei Tageslicht machen, sonst wären sie bestimmt noch besser geworden :-( Aber Bösewichte schlagen ja bekanntlich auch gerne im Dunklen zu!!!







Ich wünsche euch allen schon mal schöne Osterfeiertage und viel Spass beim Ostereier suchen (hoffentlich nicht im Schnee)!

Eure Jules

Sonntag, 24. März 2013

Carving im Winter Wonderland...

Wir sind wieder zurück (ohne einen einzigen blauen Fleck - lediglich mit ein paar aufgescheuerten Stellen von den Skischuhen) und es war sooooo schön :-) Wir hatten wirklich superschönen Schnee, drei Tage Sonnenschein und drei verschneite bewölkte Tage. Aber das hat uns natürlich nicht davon abgehalten den Schnee voll und ganz auszunutzen. Wer hätte gedacht, dass im März noch mal der Winter so richtig zurückkehrt? Kurzum wir haben uns gut erholt und die österreichische Küche in vollen Zügen genossen. Anbei ein paar Urlaubseindrücke... Ach ja, das Bild ganz unten sind unsere beiden Spuren im Tiefschnee. Der Teil der Piste war nicht präpariert. Sieht das nicht wunderschön aus?



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Eure Jules 

PS: Wer mal wieder Lust hat, bei einer Verlosung von Liebesbotschaft mitzumachen, der schaut gleich mal hier vorbei.

 http://1.bp.blogspot.com/-b6nFqYCRdx4/UUv_KLXFcMI/AAAAAAAAWOk/kr_DTEMXyGo/s1600/Schwedenhaus_Ostern2-001.jpg
 

Sonntag, 10. März 2013

Kaiserschmarrn


Es geht nun mit Riesenschritten auf unseren Skiurlaub zu. Und was gibt es besseres zur Einstimmung als einen leckeren Kaiserschmarrn??? Ja zugegebenermaßen resultierte die Idee mehr aus dem Grund, dass ich dieses Wochenende einfach nicht zum Backen gekommen bin und wir trotzdem nicht auf unseren Wochenend-Kaffee verzichten wollten. Aber das macht ja nichts :-) Nach dem Verzehr haben Mr. Jules und ich uns gefragt, warum wir nicht schon früher mal Kaiserschmarrn selbst gemacht haben. Denn dieser ist einfach ein Traum. Fluffig, leicht und ganz schnell verspeist. 




Zutaten

50 g Rosinen
4 Eier
1/2 TL geriebene Vanilleschote
1/4 Liter Milch
2 EL Zucker
150 g Mehl
1 Prise Salz
75 g Butter
3 EL Puderzucker
fertiges Apfelmus


Zubereitung

Die Eier trennen. Die Eigelbe mit Milch, Mehl, Salz und einem Esslöffel Zucker in einer Schüssel mit dem Handrührgerät oder einem Schneebesen gut verühren bis ein glatter Teig entsteht. Die geriebene Vanilleschote unterrühren und den Teig eine halbe Stunde stehen lassen.

Die Eigelbe mit einem Esslöffel Zucker steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben.

Die Hälfte der Butter in einer beschichteten Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen. Anschließend den Teig hinein geben und die Rosinen darüber streuen. Nach ca. sieben bis zehn Minuten (und nicht vorher) den dicken Pfannkuchen mit zwei Holzlöffeln in Stücke zerrupfen. Die restliche Butter dazu geben, mit dem Puderzucker bestäuben und fertig backen. 

Das Apfelmus in kleinen Schälchen anrichten, auf den Teller stellen und den fertigen Kaiserschmarrn darauf anrichten.

Und nun das Hüttenzauberfeeling genießen!!

Eure Jules

PS: Wer Lust hat, einen tollen Kaschmirpullover (Kinderkollektion) bzw. Sternenschal zu gewinnen, der schaut doch mal hier vorbei.

PPS: Ach und wen es interessiert... Ab 16.03. sind wir für eine Woche Skifahren. Ist das nicht toll??? ganzargfreu*

Sonntag, 3. Februar 2013

Spaghetti mit Kirschtomaten

Irgendwie ist heute ein furchtbarer Tag. Das Wetter ist so grau (wie schon seit Tagen) und es ist wieder richtig kalt geworden. Nichtsdestotrotz haben sich Mr. Jules und ich hinausgewagt, um eine kleine Runde joggen zu gehen (nach vielem guten Zureden seitens Mr. Jules). Mir war so kalt beim Laufen, daß ich noch während dem Joggen fortlaufend protestiert habe (armer Mr. Jules). Um die gefühlte Kälte zu vertreiben, habe ich mir die schöne Wärme unseres Ofens vorgestellt. Wie angenehm sie sich auf der Haut anfühlt und so langsam von außen nach innen dringt... Geholfen hat es leider nicht viel. Dafür habe ich mich aber nach einer extra heißen Dusche mit einer großen Tasse Cappuccino und meinem Buch auf die Couch zurück gezogen und dann endlich die wohlige Wärme genossen. Könnt ihr es auch fühlen....?



Da wir beide heute nicht sonderlich viel Lust auf aufwendiges Kochen hatten und Mr. Jules noch eine dringende Verabredung mit dem Fernseher hat (Adler Mannheim : Hamburger Freezers - "Auf geht´s Mannheim, Kämpfen, Siegen!!!"), gab es eine tolle einfache Spaghetti-Variante. Während Mr. Jules gerade das Spiel sieht und gelegentliche unkontrollierte Ausrufe von der Couch herüberdringen ("Wiehhh!!!, Suppppper!, Hähhhhh?"), widme ich mich ganz gemütlich dem bloggen unseres Abendessens..

Zutaten:

300 g Spaghetti
Olivenöl zum Beträufeln
30 g Butter
3 EL hellen Balsamicoessig
600 g Kirschtomaten
tiefgefrorenen Basilikum
geriebener Parmesan


Zubereitung

Die Spaghetti in einem großen Topf in Salzwasser bissfest garen. Anschließend abgießen und in einem separten Behälter warmhalten. Damit die Spaghetti nicht zusammenkleben mit etwas Olivenöl beträufeln.

Den Topf zurück auf den Herd stellen und die Butter darin schmelzen. Den Balsamicoessig und die gewaschenen, ganzen Kirschtomaten dazugeben und dünsten bis die Kirschtomaten warm sind und schon leicht aufplatzen.

Die Spaghetti in den Topf zu den Kirschtomaten geben und den Basilikum zufügen. Alles gut durchmischen und servieren. 

Anschließend den Parmesan über die Nudeln geben und mit frischem Salz und Pfeffer würzen.




Buon Appetito!

Eure Jules

PS: Es steht gerade 1:1 - gemäß Mr. Jules natürlich absolut ungerechtfertigt! 

Sonntag, 6. Januar 2013

Tomatensauce mit Zwiebeln, Butter und Rinderfiletspitzen

Heute hatte ich mal wieder Lust auf ein neues Rezept aus einem meiner Lieblingskochbücher von Marcella Hazan. Da Mr. Jules gerne Fleisch isst, habe ich kurzerhand die Tomatensauce mit Rinderfiletspitzen verfeinert. Ich war über den feinen Geschmack der Tomatensauce ehrlich überrascht und das mit so wenig Aufwand bzw. Zutaten. Auch Mr. Jules hat die Sauce überzeugt.




Zutaten:
500 g italienische Flaschentomaten aus der Dose
75 g Butter
1 mittelgroße Zwiebel
Rinderfilet (Menge je nach Appetit)
Pasta
Salz
Rapsöl


Zubereitung:
Die Zwiebel schälen und halbieren. Das Rindfleisch in feine Streifen schneiden.
Die Tomaten in einen Topf geben, Butter, Zwiebeln und Salz hinzufügen und das Ganze im offenen Topf 45 Minuten sehr schwach, aber stetig köcheln lassen. Gelegentlich umrühren.

In einer Pfanne das Öl erhitzen (auf höchster Stufe; bei mir neun). Wenn die Pfanne heiß ist, den Herd auf mittlere Stufe (fünf) herunterschalten. Die Rinderfiletstreifen in der heißen Pfanne je eine Minute von jeder Seite anbraten. Die Filetstreifen aus der Pfanne nehmen und bei Seite stellen. Die Streifen dürfen ruhig noch etwas roh in der Mitte sein, denn sie garen noch nach.

In einem separaten Topf die Pasta zubereiten.

Die Sauce mit Salz abschmecken und die Zwiebeln entfernen. Anschließend die Rinderfiletstreifen dazugeben und noch ein paar Minuten köcheln lassen. Die Pasta abschütten und in die Sauce geben.

Buon Appetito!
Eure Jules